„No Billag“-Abstimmung vom 4. März 2018

SRG muss sich verändern!

Der Artikel 93, Absatz 2 der Bundesverfassung verlangt, dass Radio und Fernsehen „ … berücksichtigen die Besonderheiten des Landes und die Bedürfnisse der Kantone. Sie stellen die Ereignisse sachgerecht dar und bringen die Vielfalt der Ansichten angemessen zum Ausdruck.“ Die Initiative streicht diesen Absatz. Nach dessen Wegfall ist kein privater Sender gehalten, sich um eine ausgewogene Berichterstattung zu bemühen. Wirtschaftliche und allenfalls politische Geldgeber werden die Berichterstattung prägen. Berlusconismus in der Schweiz? Brauchen wir das? Nein, deshalb ein NEIN zu „No Billag“.

Die verschiedenen Kritiken an der SRG sind teilweise sehr berechtigt, die vorgeschlagene Massnahme jedoch zu radikal. Auch das NEIN am 4. März muss und wird Konsequenzen für die SRG bringen, die SRG von heute wird nicht die SRG von morgen sein. Geben Sie der SRG die Chance für notwendige Anpassungen und stimmen Sie am 4. März NEIN zu „No Billag“.

Peter R. Hofmann, Oberägeri

 

 

LESERBRIEF ZUR Abstimmung vom 4. MAERZ «NO BILLAG»

Natürlich werden bei Initiativen grosse Pakete geschnürt, so ist es nicht möglich einzelne Rosinen herauszupicken. Bei der vorliegenden Initiative geht es jedoch das Gesamtwohl unseres Landes, und dies sollte uns allen ein Anliegen sein.

Bei der Auseinandersetzung mit den Texten sind für mich folgende Argumente ausschlaggebend für ein Nein zur NO Billag Initiative:

  • Falscher Titel: „Billag“ ist eine Inkasso Firma, die ab 2019 nicht mehr für den Einzug zuständig ist. Es geht um mehr…um unsere nationale Medieninstitution.
  • Medienausgewogenheit und Sachlichkeit werden gestrichen. Wem sollen wir danach glauben?
  • Zusammenhalt und Solidarität der Sprachregionen, wichtige Stützen unserer Demokratie, gehen verloren
  • Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigene TV/Radio Station mehr
  • Einfluss Ausländische Sender und Investoren, und damit die Gefahr der Manipulation
  • Teure private Einzelabos
  • Abbau von Vielfalt, von Kultur, von Sendungen mit Religionsinhalten, von Sendungen für Menschen mit Sinnesbehinderung, von Vielfalt.
  • Wegfall der Beschwerde-Instanz!

Darum ein klares NEIN zu dieser gefährlichen Initiative

Stella Landtwing
Tessinerin, Familien- und Pflegefachfrau, Mitglied des Pfarreirates und CVP 60plus

 

Leserbriefe von der CVP60+ Schweiz

Further Links

  • Spenden

    Unterstützen Sie uns mit einer Spende und leisten Sie einen Beitrag für die Zukunft der Schweiz.

    Jetzt spenden
  • Mitgliedschaft

    Über Ihre Mitgliedschaft bei der CVP würden wir uns sehr freuen.

    Mitglied werden
  • Newsletter

    Neuigkeiten über die CVP schnell und einfach per E-Mail zugesendet bekommen. Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter.

    Abonnieren